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Kommentar schreiben32 - Gisela Echterhoff, schrieb am 30.03.2012 - 11:36, Kassel
Viele Aspekte der ErzieherInnenrolle sind super veranschaulicht! Gute Vermittlung zwischen Laien und Fachwissenschaft! Mehr solche Filme!
31 - Silke Becker, schrieb am 20.02.2012 - 09:49, Berlin
Der Film eignet sich wunderbar zum Diskussionseinstieg im Unterricht, jedoch einen Kommentar kann ich mir nicht verkneifen: Da reden jede Menge kluge Männer über einen Frauen-Beruf, teilweise aus dem off, während die Erzieherinnen-Frauen stumm agieren (teilweise bewegen sie den Mund, aber man hört leider nicht, was sie sagen), ehrlich, das stößt mich regelrecht ab. Es gibt auch weibliche ErziehungswissenschaftlerInnen und männliche Erzieher, das sieht man in dem Film viel zu wenig. Warum muss die Sprecher-Stimme auch noch ein Mann sein?
Insofern macht der Film mich richtig wütend.
30 - Birgit Krämer, schrieb am 23.12.2011 - 17:52, Mönsheim
Ein absolut empfehlenswerter Film, der mir in vielen Dingen -besonders im Bereich Kompetenzen der ErzieherIn- aus dem Herzen spricht. Ansprechend gestaltet, sehr gut für einzelen Unterrichssequenzen einsetzbar in der ErzieherInnen-Ausbildung. Hochinteressant ist ebenso der Exkurs in die Neurobiologie!
29 - Kindertageseinrichtung Lauterstrolche, schrieb am 21.12.2011 - 08:49, Lauterbach
Dieser Film hat mich sehr beeindruckt,da es endlich gelungen ist, zu beschreiben und zu benennen, dass die persönlichen Einstellungen und Entwicklungen von Erzieher/innen entscheidenden Einfluß haben auf den erzieherischen Umgang mit Kindern
Elke Staubach
28 - Cornelia Bethke,M.A.; Bildungsreferentin, schrieb am 07.11.2011 - 10:19, Wolfhagen, LK KS
Der ErzieherInnenfilm ist hervorragend in das Bildungsjahr für meine Freiwilligen Soziales Jahr Absolventen der Kinder & Jugendhilfe einsetzbar.
Anhand des Films können u.a. die Kompetenzen zukünftiger ErzieherInnen reflektiert und deren weitere Berufswegentscheidung geprüft werden.
Ganz sicher wird den FSLern dieser Film in ihrer angestrebten Ausbildung dann erneut begegnen - zu Recht!
27 - Cornelia Baden, schrieb am 31.10.2011 - 23:02, Verden
Im Rahmen meines Unterrichts zu Berufsrolle und Gesellschaft ließ sich
der Film sehr gut verwenden, weil er klar strukturiert ist, eine guten
Aufbau zu Fragen an die Erzieherinnenausbildung und der Positionierung
der verschiedenen Befragten hat. Es lässt sich jedes Kapitel einzeln
anwählen und sehr gut ist, dass Fachleute der verschiedenen Ebenen zu
Wort kommen (Auszubildende, ErzieherInnen, Lehrkräfte, Wissenschaftler
und Referatsleiter).
Die Vertiefung der Personalen Kompetenzen waren für mich in Bezug auf
die Fragestellung, wie können sie denn erworben und erkannt werden, sehr
interessant. Meine Schüler gaben aber die Rückmeldung, dass sie es nicht
mehr hören könnten. Aber es schloss sich dann eine spannende Diskussion
in der Gruppe an, die genau den Bogen spannte, den auch der Film
aufgemacht hat von mehr Praxis in die Ausbildung, Erwerb von
theoretischem Handlungswissen, Organisationsformen in der Ausbildung bis
hin zu dem Punkt wie wird "gute Praxis" für Ausbildung sichergestellt
und welche Kompetenzen braucht denn die Person, die die Personalen
Kompetenzen der Auszubildenden beurteilt (Anleiter, Lehrkräfte). Mir hat
an der Stelle besonders gefallen, dass eben nicht die technokratischen,
rationalen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Erzieher im Vordergrund
standen, sondern die Liebe, Aufgeschlossenheit, Empathie, etc.
gleichwertig benannt wurden. Diese werden m.E. in der Diskussion um die
Verlagerung der Ausbildung an die Hochschulen völlig übersehen. Stehen aber der Professionalisierungsdebatte ja auch entgegen. (Was Mütter so können, muss doch nicht aufwendig erlernt und teuer bezahlt werden...)
Ich denke, der Film zeigt die gegenwärtigen Positionen in der Debatte um
die Zukunft der Ausbildung sehr deutlich, bezieht sich aber eben nur auf
einen Ausschnitt aus den Bundesländern, die wohl wenig Verzahnung
von "Theorie" (Handlungswissen) und Praxis haben.
Sehr schön war auch der Aspekt des voneinander Lernens. Wir hatten dazu
ganz schnell eine Fülle von Erfahrungen, Berichten und Vorhaben im Raum.
Das letzte Kapitel zum Lernen finde ich wenig gewinnbringend; darauf
hätte verzichtet werden können.
Ausgeklammert bleibt die Anerkennung der Qualifizierung über die
Bezahlung. Und da beißt sich die Katze wohl wieder in den Schwanz...
26 - Christel E. Sippel, schrieb am 31.10.2011 - 14:33, Hanau
Sehr geehrter Herr Gerwig,
wir haben den Filmn im Rahmen einer Leitungsdrunde angeschaut und wir fanden das Anforderungsprofil an den Beruf sehr gut herausgearbeitet und dargestellt.
U.E. sollte der Film Pflichtprogramm in der Ausbildung sein, da sehr viele Aspekte der Arbeit und der damit zusammenhängenden eigenen Persönlichkeit angesprochen werden.
Mit freundlichem Gruß
Christel E. Sippel
25 - Johanna Moos, schrieb am 29.09.2011 - 15:31, Wettenberg
Ein sehr gelungener Film über den Beruf von Erzieher/innen. Ich würde ihn zur Pflicht für jedes Team in Einrichtungen geben, zur Reflexion und Diskussiuon über die Einstellungen, Werte und Haltungen gegenüber Kindern. Auch sollten angehende Erzieherinnen diesen Film gezeigt bekommen, um die Wichtigkeit für diesen Beruf bzw. diese Berufung zu verstehen.
24 - Rita Hulliger, schrieb am 03.08.2011 - 17:56, Bern, Schweiz
Ein Film der mir aus dem Herzen spricht, werde ihn in der Ausbildung für Fachpersonen Betreuung; Fachbereich Kinder ( so heisst es in der Schweiz) einsetzen. Ebenfalls kann ich ihn anlässlich einer Zusammenarbeit mit einem Berufswahljahr gebrauchen, in welchem der Film sehr gute Dienste leisten wird.
Gerne werde ich ihn auch meinen Kolleginnen und Kollegen weiter empfehlen!
23 - Dr. Johann Pehofer, schrieb am 01.08.2011 - 16:26, Neunkirchen
Unkomplizierte Bestellung - prompte Lieferung - inhaltlich ansprechend und professionell gemacht: Für alle, die in diesem Berufsfeld tätig sind, nur zu empfehlen.
22 - Irene Purschke, schrieb am 12.07.2011 - 19:45, Bremen
Der Film ist sehr gelungen. Er ist nicht nur was für Menschen, die sich für den Beruf interessieren, sondern auch für ErzieherInnen, die schon lange im Beruf sind. Besonders das Thema personale Kompetenzen ist gut geeignet, die eigenen Kompetenzen zu überprüfen und sich neu zu positionieren, oder sich bewusst zu machen, wofür man steht. Wir haben uns diesem Thema auf einem Fachtag gewidmet und sind sehr gut ins Gespräch gekommen. Ich kann den Film nur weiter empfehlen.
21 - Haller, "Unternehmen Kindertagesstätten" Teltow, schrieb am 12.07.2011 - 07:13, Teltow
Wir haben gerade unser Leitbild überarbeitet und dazu viel über unsere Werte und die Haltung den uns umgebenden Menschen gegenüber diskutiert. Ganz neu stellen wir uns der berufsbegleitenden Ausbildung für ErzieherInnen durch Quereinsteiger. In all diesen Zusammenhängen hat uns dieser Film unterstützt, das Bild von der Erzieherin/Begleiterin der Entwicklung von Kindern heute und in Zukunft zu erfassen und zu beschreiben, es anschaulich zu vermitteln. Danke für diese wunderbare Unterstützung!
20 - Sonja Baus, schrieb am 19.05.2011 - 12:05, Kirn
Der Film ist sehr gut und ist eignet, ihn auch in einzelnen Sequenzen anzuschauen, um sich z.B. mit der Haltung und Rolle der Erzieherin auseinanderzusetzen.
19 - Happach Gertrud, schrieb am 26.04.2011 - 13:26, 81737 München
Sehr gut, sollte Pflichtfilm in den Fachakademien sein! Spricht mir und meinen Kolleginnen( 17an der Zahl) aus der Seele!
18 - Barbara Steinmann, schrieb am 21.03.2011 - 11:45, Meilen, Schweiz
In ansprechender Art und Weise eine Möglichkeit das eigene Handeln zu reflektieren - herzlichen Dank für diesen tollen, wertvollen Film! Vorallem beeindruckt haben uns die vielen Kernaussagen in den Interviews. Sehr empfehlenswert!
17 - Gertrud Klein, schrieb am 06.03.2011 - 17:35, 89155 Erbach
Dieser Film ist genial, meine Bedenken an unserer Ausbildung werden hier konkretisiert. Ein sehr innovativer Film richtungsweisend für die Zukunft der so hoch gepriesenen sogenannten Bildungslandschaften. Vielen Dank,
herzliche Grüße Gertrud Klein
16 - Andrea Hämmerle, schrieb am 06.03.2011 - 09:11, Feldkirch
Die Filme:
ErzieherIn, Beruf oder Berufung und Bildungs- und Lerngeschichten lassen sich an unserer Schule (Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik) sehr gut einsetzen, da wissenschaftliche Erkenntnisse im Bereich der Erziehungsarbeit aufgezeigt und erläutert werden.
Die Inhalte können im Kontext zu den beruflichen Erfahrungen gestellt und diskutiert werden. Eine interessante Bereicherung für den Schulalltag!
15 - Bettina Stobbe, Der Paritätische, LV Brandenburg, schrieb am 05.03.2011 - 14:59, Potsdam
Gratulation zu diesem Film! Viele Beiträge regen zu weiteren Diskussionen an und werden im besten Fall Einfluß auf die zukünftige Ausbildung von ErzieherInnen haben. Ich empfehle diesen Film sehr gerne :-).
14 - Waldkindergarten, Claudia Aktories, schrieb am 04.03.2011 - 15:00, Heppenheim
Film: "Bildungsplan im Waldkindergarten"
Der Film war sehr hilfreich. Wir haben einige Anregungen in unsere Arbeit übernommen. Beim Elternabend werden wir den Film (die Einführung) den Eltern zeigen.
Danke
viele Grüße
C. Aktories
13 - Hiemer Elke, schrieb am 04.03.2011 - 14:18, Mainz
Sehr geehrter Herr Gerwig,ich habe den Erzieherinnen- Film bei einem unserer Leitungstreffen, Kreis Bad Kreuznach, (ich selbst bin Fachberaterin, in diesem Landkreis) eingesetzt und es war toller Erfolg.
Die anregende Diskussion und Reflexion unserer 56 Leiterinnen haben gezeigt, dass ihr Film sehr wichtig für die pädagogische Praxis ist.
Vielen Dank, ich setzte ihn auch in vielen Teamfortbildungen ein und die Kolleginnen kommen darüber sehr gut ins Gespräch.
Elke Hiemer Dipl. Sozialpädagogin, Heilpädagogin, Erzieherin, Fortbildnerin und Fachberaterin
12 - Kath. Kindergarten St. Joseph, schrieb am 14.01.2011 - 18:38, 34127 Kassel
Die Kindergarten-AG der katholischen Kitas in Kassel hat mit Interesse Film und Diskussionbeitrag gemeinsam gesehen. Kompliment den Machern!
11 - Elke Nassau, schrieb am 27.12.2010 - 13:31, k.A.
Hier meine positiven Eindrücke über den Erzieherinnenfilm, den ich in Ausschnitten gesehen habe. Besonders angetan war ich von den Äußerungen des Herrn Diskowski (Bildungsministerium Brandenburg): bodenständig, pädagogisch fundiert - einfach viel Substanz.Seine Äußerung im Waldfilm (Bildungspläne) über die Ausbildung der Erzieherinnen waren sehr gut. In der Tat mangelt es hier sehr. Eine schulische Reform löst die nächste ab. Die Lehrer müssen sich immer wieder umstellen; die Schüler haben das Nachsehen. Der Vorschlag, daß es bei der Ausbildung ähnlich wie beim Lehrling-Meister-Verhältnis sein müßte klang gut. Die Schüler bedauern, daß sie sich alles (vor allem in der Schule) erarbeiten müssen und keinen Unterricht mehr haben sondern fast nur Gruppenarbeit.
10 - Katholische Kindertagesstätte St. Marien, schrieb am 29.11.2010 - 14:22, 34471 Volkmarsen
Erzieherinnenfilm
Wir haben uns den Film mit viel Interesse angeschaut und waren sehr begeistert.
Es kommt anschaulich rüber, wie das Arbeitsumfeld der heutigen Erzieherin aussieht... und das nicht jeder einfach mal so diesen Beruf auswählen kann.
Nicht jeder ist für diesen Beruf "berufen"!
9 - Kirsten Brehm, schrieb am 18.11.2010 - 09:44, Braunschweig
Die Unterkapitel "Personale Kompetenzen - welche sind das?" sind sehr informativ und gut strukturiert. Wir haben sie in der Arbeit mit Tagespflegepersonen eingesetzt.
8 - Barbara Schmitz, schrieb am 15.11.2010 - 09:58, Berlin
Ich finde alle Filme großartig und sehr unterstützend für die momentane Fachentwicklung! Barbara Elisabeth Schmitz, Diplom Sozialpädagogin/ Mediatorin
7 - Matthias Heidenreich, schrieb am 30.10.2010 - 16:28, Görlitz
... ich möchte mich recht herzlich für den Film bedanken, meiner Freundin hat er sehr geholfen, ihr Erzieherverhalten zu reflektieren und mir hat er sehr geholfen, sich in dieses erstmal richtig hinein zu finden, danke dafür.
6 - Claudia Zimmer, schrieb am 23.10.2010 - 10:33, Märkisch Oderland
Dieser Film hat absolut meine Erwartungen und Wünsche erfüllt. Ich habe ihn TeilnehmerInnen gezeigt, die gerne eine Umschulung zum Erzieher zur Erzieher machen wollen und die geforderten sozialen Kompetenzen konnte ich dann sehr gut in der praktischen Arbeit einbinden und mit meinen TeilnehmerInnen reflektieren. Ich freue mich, dass Ihnen der Film so gut gelungen ist und empfehle ihn unbedingt für angehende ErzieherInnen und auch die ausbildenden Pädagogischen Fachkräfte.
Mit freundlichen Grüßen
C. Zimmer
Dipl. Sozialpädagogin
5 - Ingeborg Wolfsgruber, schrieb am 25.09.2010 - 09:59, Steyr
Ein sehr aktuelles Thema (Personale Kompetenzen), welches in sehr kompetenter, strukturierter und informativer Form im Film aufgearbeitet wird.
Ich habe den Film bereits in der Ausbildung zum/ zur Kindergartenpädagog/en/In eingesetzt. Der Film kann meiner Meinung nach von der 1 bis zur 5 Klasse im Unterricht eingesetzt werden.
4 - Waltraud Goßmann, schrieb am 25.08.2010 - 11:22, Kassel-Bettenhausen
Lieber Kurt,
die Anzahl der interessierten Besucher zur Filmpremiere in Kaufungen war überwältigend! Dies zeigt, dass dir dein ausgezeichneter Spürsinn für den Einsatz eines päd. Filmes zum richtigen Zeitpunkt nicht abhanden gekommen ist.
Beeindruckt hat mich auch deine souveräne Moderation!
Ich persönlich, wie auch meine KollegInnen, finden den Film genial. Er ist anspruchsvoll und beinhaltet ein großes Potenzial an Anregungen, Denkanstößen und Diskussionsthemen. Er sollte als Arbeitsgrundlage in jeder Kita und Schule vorhanden sein, zumal man jedes Kapitel einzeln behandeln kann.
Viele Aussagen von Experten, speziell von Prof. Dr. Hüther, haben mich und mein Team in unserer Arbeit mit den Kindern bestätigt. Wir fühlen uns bestärkt und motiviert unsere päd. Haltung beizubehalten und uns weiterhin von den Kindern einladen, ermutigen und inspirieren zu lassen.
Mit diesem Film werden wir unsere päd. Grundhaltung nicht aus den Augen verlieren und für neue Mitarbeitende wird er eine wertvolle Hilfe sein. Vielen Dank!
Einen schönen, erholsamen Urlaub für dich und Erika wünscht euch
Waltraud
3 - Ulla Hawighorst, schrieb am 24.08.2010 - 11:41, Dortmund, AWO Referat Kinder-, Jugend- und Familie
Ihren Film zum Thema ErzieherIn: Beruf oder Berufung fand ich sehr ansprechend. Er bietet ein gutes Diskussionsmaterial für die Erzieherausbildung. Wir werden ihn bei einer Kita-LeiterInnen-Runde einsetzen und sind gespannt auf die Rückmeldung.
2 - Kurt Gerwig (Autor des Filmes), schrieb am 20.08.2010 - 10:03, Kaufungen
Liebe Frau Szesny,
ganz herzlichen Dank für Ihren Kommentar zum Film. Es ist der erste Kommentar, den wir erhalten haben und dann gleich ein so differenzierter! Das hat mich sehr gefreut. Deshalb möchte ich Ihnen auch differenziert antworten:
Es bestärkt uns sehr, wenn Sie schreiben, dass wir mit dem Thema den Kern der Probleme unseres Bildungssystems ansprechen. Das sollte eine der wesentlichen Botschaften sein, denn es wird z.Zt. über alles Mögliche diskutiert, die Struktur der Ausbildung, die Inhalte der Ausbildung etc., aber nur Wenige reden über diejenigen, die die Bildung vor Ort praktizieren (sollen), nämlich die ErzieherInnen und LehrerInnen. Dabei ist das wichtigste "Werkzeug" bei diesem Prozess doch immer die Person der ErzieherIn oder Lehrerin. Also sollte man sich auch mehr mit der Person, respektiven deren personalen Kompetenzen beschäftigen. Genau das war mein Ansatz.
Sie schreiben "die ErzieherInnen werden in bester Überzeugung behaupten, dass sie über die genannten Kompetenzen verfügen, auch wenn das offensichtlich nicht der Wahrheit entspricht". Diese Erfahrung habe ich auch immer wieder gemacht. Aber woher sollen die Erzieherinnen denn wissen, was sich konkret hinter diesen personalen Kompetenzen verbirgt? Das wird ja kaum gelehrt oder noch schlimmer: "Man kann ja Haltung, Werteorientierung usw. nicht unterrichten", wie Prof. Hüther im Film sagt. Also muss man sich die personalen Kompetenzen selbst aneignen. Und "das geht am ehesten in der Praxis", wie Detlef Diskowski ebenfalls im Film konstatiert. Nur da gibt es dafür bislang keine Anleitung oder Unterstützung, es sei denn man sucht sich gezielte Fortbildungen dazu aus. Anstoß und Anregung dazu zu geben, ist eine der Zielsetzungen dieses Filmes.
Die abstrakten, wie Sie es nennen: "Bedeutungseinheiten" (z.B. Haltung, Neugier, Empathie, etc.) zu konkretisieren, war die größte Herausforderung dieses Filmes. Denn Abstraktes, was nur in Prozessen sichtbar werden kann, zu visualisieren, ist nur schwer möglich. So mussten "die Konsequenzen in Bezug auf die alltäglichen realen Situationen in der Praxis" (leider) zu kurz kommen. Aber wir wollten in den KiTas auch keine Negativ-Beispiele drehen und im Film zeigen, denn dann hätten wir keine Drehgenehmigungen bekommen und hätten uns nach diesem Film auch in keiner Kita mehr mit der Kamera blicken lassen können. Im Übrigen hätte das auch nicht meinem filmischen Ethos (ich möchte keine Menschen "vorführen" oder "bloßstellen") entsprochen. Ebenso wenig halte ich das Lernen an Negativ-Beispielen nicht mehr für zeitgemäß. Und letztlich wollte ich auch nichts stellen, denn das wäre mit den Kindern nicht authentisch geworden. Insofern haben Sie recht, konnten wichtige (abstrakte) Begriffe leider nicht so visualisiert werden, wie Sie (und ich auch) sich das vielleicht gewünscht hätten. Aber so bleibt Ihnen als Fortbildnerin ja noch die Aufgabe, diesen Transfer, nämlich die Übersetzung ins Konkrete mit entsprechenden, eben beschriebenen Beispielen zu leisten. :-))
Es freut mich jedenfalls sehr, dass Sie den Film gern im Unterricht einsetzen wollen. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg bei Ihrer Arbeit. Für eine gelegentliche Rückmeldung über die didaktische Relevanz des Filmes im Rahmen Ihres Unterrichts, wäre ich Ihnen sehr dankbar. Wir werden jedenfalls das Thema weiter "im Auge" behalten und vielleicht auch noch einmal in den Fokus der Kamera nehmen. Jetzt warten wir erst einmal die Reaktionen ab. Am Freitag ist Premiere hier in Kaufungen und eine anschließende Diskussion mit Beteiligten aus dem Film, u.a. mit Prof. Dr. Hüther. Auch auf die Feedbacks an diesem Abend sind wir sehr gespannt.
Mit freundlichen Grüßen - Kurt Gerwig
1 - Carolin Szesny, schrieb am 19.08.2010 - 16:31, Berlin
Liebe Damen und Herren, zu dem Film möchte ich Ihnen Folgendes mitteilen:
Ich finde ihn toll und freue mich, dass endlich der Mut da ist, über das zu sprechen, was eigentlich den Kern der Probleme in unserem
Bildungssystem ausmacht. Ich bin der Meinung, dass die im Film genannten Kriterien der Personalauswahl auf das gesamte Bildungssystem
übertragen werden, also auch für LehrerInnen gelten sollten.
Der Film zeigt eindeutig und unmissverständlich, über welche personalen Kompetenzen eine Erzieherin verfügen muss, damit sie diesen Beruf gut ausüben kann. Und trotzdem habe ich die Vermutung, dass alle ausgebildeten Erzieherinnen, die diesen Film sehen, in bester Überzeugung behaupten werden, dass sie über die genannten Kompetenzen verfügen, auch wenn das offensichtlich nicht der Wahrheit entspricht. Ich möchte versuchen, zu erklären, was ich damit meine:
Der Begriff Personalkompetenz wird zwar in Bedeutungseinheiten aufgeschlüsselt und mit weiteren Begriffen unterlegt, die ihn konkretisieren, die jedoch letzendlich abstrakt bleiben, weil die Konsequenz in Bezug auf die alltäglichen realen Situationen in der Praxis nicht gezeigt wird.
Eine im Film dargestellte Situation macht deutlich, was ich mir genauer gewünscht hätte und was meiner Meinung nach ErzieherInnen brauchen, um wirklich umdenken zu können: Am Buffet steht die
Erzieherin hinter dem Kind und nimmt Einfluss darauf, was das Kind auswählt. An dieser Stelle wäre eine Zeitlupenaufnahme (Gesichtsausdruck des Kindes, ...) und ein entsprechender Kommentar
toll gewesen.
Eine empathische Erzieherin greift nicht hinter dem Rücken des Kindes in seine Tätigkeit ein! Sie legt kein Kind ins Bett, wenn es nicht müde ist, sie zwingt kein Kind, das Essen zu probieren, was es nicht möchte, sie merkt, wenn das Kind etwas auf dem Herzen hat, sie weiß, dass es unsinnig ist, dem Kind das Spielen mit dem Wasser und dem
Essen zu verbieten und sie ist in der Lage, das aktuelle Lernthema des Kindes zu erkennen und daraus ein Bildungsangebot zu entwickeln.
Es wäre toll gewesen, wenn solche Situationen, in denen die Erzieherin agieren und reagieren muss, im Film gezeigt würden, damit die Zuschauer sich selbst vergleichen können: Hätte ich das in dieser Situation auch so gemacht? Ist es wirklich empatisch, wenn ich Kinder beeinflusse, dass sie das Essen wenigstens kosten? Sehe ich wirlkich
nicht nur die Defizite des Kindes, sondern seine Stärken?...
Ich weiß, wovon ich rede, denn ich bilde ErzieherInnen aus. Was ich leider immer wieder feststellen muss, dass die angehenden Erzieherinnen die oben genannten Begrifflichkeiten schnell "in den Mund nehmen" lernen. Treffen sie dann in der Praxis auf schlechte Einrichtungen oder MentorInnen, ist alle Mühe der Ausbildung fast umsonst, weil die Bedeutung der Begriffe oberflächlich bleibt und sie bestenfalls einen Platz in der sorgfältig ausgearbeiten Konzeption
bekommen, die mit der gelebten Praxis wenig zu tun hat. Ich spreche hier von der Konditionierung einer "Pädagogensprache", die auf mich wie eine Form innerberuflicher Codierung von Worthülsen wirkt, mit denen sich die ErzieherInnen formal über berufliche Ansprüche austauschen, die in einigen Fällen aber völlig ohne Zusammenhang zum
alltäglichen Tun ein Eigenleben führt.
Ich werde den Film sehr gern im Unterricht einsetzen, weil er zunächst den ersten wichtigsten Denkanstoß für die persönliche Eignung für den
Erzieherberuf ermöglicht und auf den Punkt bringt. Die Bedeutung für die ganz konkreten Handlungs-situationen werde ich vorerst noch an ausgewählten Beispielen im Anschluss daran selbst erarbeiten und ich würde mich freuen, in einem weiteren Film zu diesem Thema dann einige Beispiele ganz konkret zu sehen.
Mit freundlichen Grüßen - Carolin Szesny, Berlin
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